Alles für deine gesunde Ernährung

Intermittiertes Fasten

Als wir das Thema “intermittent fasting” auf unserem Instagram.-Profil angesprochen haben war der Anklang sehr hoch. In diesem Blogpost möchte ich euch erzählen was es damit auf sich hat und vor allem was die gesundheitlichen Vorteile sind.

Was ist intermittierendes Fasten?

Im Gegensatz zum traditionellen Fasten ist das intermittierende Fasten in Ess- und Fastenphasen eingeteilt, Es gibt drei verschiedene Arten von Intermittierendem Fasten:

1. LEANGAINS : 16 Std. Fasten 8 Std. Essen (für Frauen sind es 14:10, denn wir reagieren aufgrund unseres Hormonhaushaltes sensibler auf die Fastenphasen)
2. WARRIOR DIÄT : 20 Std. Fasten 4 Std. Essen
3. EAT-STOP-EAT : 1/2 Tage die Woche Fasten 5-6 Tage Essen

Persönlich empfehle ich euch die Form Leangains, da es am besten mit einem Arbeitsalltag vereinbar ist. Andere Modelle können uns im Alltag an Konzentration und Energie berauben und uns somit übersäuern. 

Was sind die Vorteile des intermittierenden Fasten?

  • verbesserte Fettverbrennung
  • gleichzeitiger Muskelauf- und Fettabbau
  • Reduzierung von Bluthochdruck
  • Entlastung des Verdauungstraktes
  • bessere Konzentration und mentale Klarheit
  • erhöhte zelluläre Stressresistenz
  • weniger oxidative Zellschädigung
  • niedrigerer Blutzuckerspiegel
  • verbesserte Cholesterinwerte

Was darf ich in der Fastenzeit trinken?

Trinken solltet ihr unbedingt in der Fastenzeit, vor allem wenn ihr das Frühstück auslässt. Grüner Tee, stilles Wasser sowie schwarzer Kaffee und auch Kombucha morgens ist ok. Ein Stamperl Apfelessig und 1/2 liter lauwarmes Wasser kurbelt den Metabolismus am Morgen nochmal an, tastet euch aber erst langsam ran. Apfelessig übersäuert euren Körper übrigens nicht, sondern wirkt trotz seines sauren Geschmacks basisch. Mit etwas Backnatron (1 TL) (NIEMALS Backpulver!) könnt ich das Wasser noch ergänzen und somit die basische Wirkung optimieren. 

Was esse ich am besten in der Zeit in der ich essen darf?

Solltet ihr intermittierendes Fasten machen um ein paar Kilo abzunehmen könnt ihr eine Kalorien-reduzierte Ernährung ergänzen. Ihr könnt auch versuchen eine Mahlzeit wie zB das Frühstück oder das Abendessen auszulassen oder sehr kalorienarm zu gestalten. Als Zwischenmahlzeiten oder kleine Snacks empfehle ich euch getrocknete Apfelringe, gedörrte Gemüsechips (kann man auch ganz einfach selber machen, Zucchinis schmecken sogar leicht süß und sind ebenso ein nettes Mitbringsel), Mandel-,Cashew- oder Schafsjoghurt (kurbelt aufgrund seiner Joghurtkulturen nochmal unsere Verdauung an und ist nebenbei kalorienarmer als Schokolade und co.,, apropos ihr könnt auch Joghurt mit rohem Kakao vermengen oder rohen Kakao mit Mandelmilch aufkochen, wenn es euch danach gelüstet).
Brot, Reis und Nudeln – sprich schnell resorbierbare Kohlenhydrate – solltet ihr vermeiden, denn sie machen nicht lange satt und sind kalorienintensiv. (der Blutzuckerspiegel steigt sehr schnell an und fällt ebenso schnell wieder)  Bei Hülsenfrüchten, Nussmusen, Ölen, Nüssen und Kernen könnt ihr etwas sparsamer sein, jedoch auf jeden Fall verwenden, denn sie enthalten wichtige Nährstoffe und liefern Energie. Absolut frei seid ihr bei der Wahl und Menge von Gemüse und Gewürzen. Bevor ihr jedoch Einsparungen bei euren Gerichten macht seht euch erstmal eure Getränke an, wechselt zu schwarzem Kaffee, stillem Wasser anstatt Lattes und Soda.-Getränken. Bei Teesorten solltet ihr grundsätzlich auf die Qualität und Herkunft des Tees achten. 

Lass euch doch von unseren Fatburn-Rezepten inspirieren !

Häufig gestellte Frage: Wie vermeide ich Mundgeruch?

Eine von euch häufig gestellten Frage war die Mundhygiene, vor allem wie vermeide ich Mundgeruch. Mundgeruch entsteht bei mangelnder Mundpflege. Ich empfehle euch daher, Zahnzwischenraumbürsten und Zungenreiniger sowie eine Mundspülung zu eurer täglichen Mundhygiene zu ergänzen. Kaugummi kauen empfehle ich euch nicht, denn durch das Kauen produzieren wir unnötige Verdauungsenzyme die unserem Magen signalisieren, dass nun Nahrung kommt, jedoch bleibt die Nahrung aus und die produzierte Magensäure ist überflüssig. Hierdurch können wir also Übersäuern oder schlichtweg Hunger bekommen, auch wenn wir keinen verspüren.

Ich hoffe, dass ich in paar Fragen beantworten konnten! Solltet ihr noch Fragen haben oder Wünschen bzgl des Themas intermittierenden Fasten lasst uns doch wissen.

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